Frohe Weihnachten (Last-Minute-Tutorials)

Hallo Welt,

 

lang ist mein letzter Beitrag her, denn erst war mein Laptop einige Zeit in der Reparatur und dann war die Vorweihnachtszeit.

Aber jetzt bin ich wieder da und bringe pünktlich ein paar Last-Minute-Weihnachtstutorials mit.

 

Nummer 1: Der Kartonbaum

Meine Mutter zog dieses Jahr im Dezember um und befürchtete daher, nicht die Zeit zu haben, um einen Weihnachtsbaum zu schmücken. Da ich ohnehin noch Geschenke vorbeischicken wollte, habe ich mir kurzerhand einen großen Karton und einige Acrylfarben geschnappt und für einen gut transportablen, umweltfreundlichen Einmalbaum gesorgt. Einfach mit Bleistift vormalen, mit Acrylfarbe bepinseln und nach Belieben noch aus weißem oder buntem Papier ein paar Kugeln dran. Geht super einfach und wird garantiert noch bis heute Abend fertig! Mit Geschenken sieht er auch wirklich nicht schlecht aus. Ich hoffe, meine Familie legt vielleicht noch eine Lichterkette drüber. Natürlich könnte man auch kleine Löcher in den Karton machen und so wirklich eine Lichterkette anbringen, aber vor dem Versand wollte ich das nicht machen.

 

Nummer 2: Der 30-Minutenbaum

Um eine weihnachtliche Stimmung zu bekommen, ohne viel Geld ausgeben zu müssen, habe ich letzte Woche zwei kleine Tannenbäume aus einem alten T-Shirt und zwei Toilettenpapierrollen hergestellt. Am besten startet ihr, indem ihr die Toilettenpapierrollen braun anmalt, denn es dauert etwas, bis die Farbe trocknet. Ich habe Acryalfarbe genommen, weil ich die gerade zur Hand hatte. Dann habe ich aus dem T-Shirt Dreiecke ausgeschnitten und diese längs rechts auf rechts gefaltet. Ich habe die beiden Längsseiten, die nun aufeinander lagen, per Hand zusammengenäht und den nun entstandenen Kegel gewendet. Gestopft habe ich das ganze mit Füllwatte, aber eigentlich sollte alte Zeitung auch gehen. Außerdem habe ich aus einem alten Pappkarton einen Kreis ausgeschnitten und diesen am Schluss auf die Füllwatte gelegt. Anschließend musste noch mit Sekundenkleber das T-Shirt an dem Pappkreis festgeklebt werden. Dazu schneidet man die überstehenden Reste an manchen Punkten ein, damit es sich nicht faltet beim Kleben. Zum Schluss wird die braune Toilettenpapierrolle unten angeklebt und wer mag kann noch Perlen an den Baum kleben. Auch hier bin ich mir sicher, dass eine Lichterkette das Bild etwas aufhübschen würde, aber ich bin zufrieden mit dem Ergebnis.

 

Nummer 3: Rentier-Muffins

Unsere Hausgemeinschaft ist wirklich friedlich: Man hilft einander, nimmt Päckchen entgegen, verzeiht dem Hund, dass er immerzu bellt, wenn man an der Wohnungstür vorbeiläuft…kurzum: Wir wollten unseren Nachbarn ein freundliches “Hallo” zu Weihnachten bereitstellen. Was könnte da besser geeignet sein, als eine süße Aufmerksamkeit, die auch noch thematisch passt?
Schnell stand der Entschluss fest, dass wir unsere Nachbarn mit Rentier-Muffins beglücken wollen und ein passendes Rezept habe ich hier ausgegraben.
Diese Muffins sind super einfach und schnell zubereitet und man erlebt den Schokoschock seines Lebens, ohne, dass sie zu süß wären. Sie sind einfach toll! Tipp: Für die Nase habe ich M&M’s von der Aldi-Hausmarke genommen, da steht dann auch nirgendwo ein nerviges Logo drauf, das man verdecken muss. Für die Augen habe ich Minimarshmallows genommen, die es seit einiger Zeit in den Backregalen größerer Geschäfte gibt, diese quer halbiert und mit Lebensmittelfarbe-Filzstiften die Pupillen aufgemalt.

Hiermit sind wir auch schon am Ende meiner Liste angekommen.

Ich werde jetzt die letzten Vorbereitungen für heute Abend treffen und mich dann mit einer Tasse Tee zurücklehnen. Heute Abend wird es bei uns keine klassischen Geschenke für jedermann geben, sondern wir haben Brettspiele zusammengestellt und jeder hat drei kleine Wichtelgeschenke besorgt, die man bei Kniffel, Munchkin oder Fliegenden Zeilen etc. für sich gewinnen kann.

Ich wünsche euch einen schönen Weihnachtsabend, ruhige Feiertage und wenig Stress.

Machts gut, bis bald,

Nadine

Categories: Backstube, Handwerk, Nadel & Faden, Verschiedenes

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