Das sind mal Überraschungseier! [Anleitung zum selber füllen]

Hallo Welt!

Mit diesem kleinen Tutorial melde ich mich zurück aus der arbeitsbedingten Versenkung.

Ich möchte dieses Ostern gern ein paar kleine Überraschungen verschenken und solche kleinen Schweine gab es früher in meiner Heimatstadt im Buchladen. Ich habe da von Zeit zu Zeit meiner Mutter eines gekauft und ihr dann geschenkt. Kürzlich hab ich mich daran erinnert und mir kam die Idee, die Schweinchen einfach selber zu machen aus Fimo (und einmal angefangen konnte ich nicht mehr aufhören). Stellte sich nur noch die Frage nach der optimalen Verpackung. Und nunja…ich liebe Überraschungen und also auch Überraschungseier, bin aber seit einiger Zeit meist enttäuscht von den Spielzeugdingern darin. Hier seht ihr, warum:

Der Fuchs, den man wohl irgendwie auf die Hühner abschießen kann, ist mit Abstand das coolste aus den 6 gekauften Eiern und der ist sogar nur aus Papier… Mein Vorschlag sieht so aus:

Und hier kommt die Anleitung:

  1. Verpackung vorsichtig an den Rändern aufflaten
  2. Ei mit einem Messer rundherum an der “Naht” auftrennen. Wichtig ist, dass man das gleichmäßig macht, damit  die Schokolade nicht bricht.
  3. Gelben Behälter rausnehmen, nach Wunsch befüllen. Ich habe zur Polsterung noch etwas Watte mit reingetan:
  4. Nun geht es darum, die beiden Hälften wieder möglichst spurlos miteinander zu verbinden. Ich habe zuerst versucht, mit einem über einem Teelicht erhitzen Messer (Achtung, unrußige Seite verwenden) eine Hälfte entlangzustreichen, um beide dann aufeinander zu kleben. Was sich als deutlich einfacher und unsichtbarer erwisen hat, war, beide Hälften wieder aufeinander zu legen und dann mit dem erhitzen Messer vorsichtig die Naht abzugehen. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu lang an einer Stelle verharrt, da sonst zu viel Schokolade an der Stelle wegschmilzt. Oh, nicht enttäuscht sein, wenn es bei euch nicht so aussieht. Das hier war mein viertes Ei und eigentlich das einzige, wo die Naht am Ende so schön sauber wurde.
  5. Ei wieder ordentlich in der Folie verpacken. Um das ganze noch etwas österlicher wirken zu lassen und außerdem die Eier für die unterschiedlichen Leute auseinanderhalten zu können, habe ich dann noch… wie nenn ich das? “Hasenbanderolen” gemacht. Sprich zwei Ohren mit einem langen Quertreifen unten. Diese habe ich um die fertig verpackten Eier gewickelt und dann hinten zugeklebt. Nun noch die Namen drauf und fertig ist der Osterspaß!

Der Arbeitsaufwand für fünf Eier betrug – den Arbeitsaufwand für die Fertigung der Schweine mal abgezogen – ca. 2h, würde ich sagen. Es ist halt ein wenig fummelig und man will ja auch nicht über und über Fingerabdrücke auf der Schokolade hinterlassen, also arbeitet man am besten mit einem Taschentuch zwischen Hand und Ei, was es nochmal fummeliger macht.
So, ich verschwinde dann mal wieder in die Versenkung. Ich habe momentan extrem viel zu tun für die Arbeit und die Uni. Hoffentlich lässt das bald mal wieder nach. Es ist nicht so, dass ich keine kreativen Projekte mehr mache, es sind nur weniger und ich mache seltener Bilder, um sie hier hochzuladen. Kann ja nicht angehen, dass das so bleibt  😀

Ich wünsche euch auf jeden Fall frohe Ostern, eine schöne Zeit mit euren Familien und ganz viel Entspannung!

Viele Grüße
Nadine

 

Categories: Fimo, Handwerk, Verschiedenes

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